Hauptprotokolle
und Parameter



Histogramm
zeigt die Häufigkeitsverteilung der RR-Intervalle (Herzschlagintervalle) und lässt auf die allgemeine Herzfrequenzvariabilität schließen – eine breite Verteilung deutet auf eine gute Variabilität hin, eine schmale auf mögliche Stressbelastung.

Streudiagramm
veranschaulicht die Beziehung zwischen aufeinanderfolgenden RR-Intervallen. Die Form der Punktwolke kann Hinweise auf das Gleichgewicht zwischen sympathischer und parasympathischer Aktivität geben und Dysfunktionen im autonomen Nervensystem aufzeigen.

Rhythmogramm
stellt die Veränderungen der Herzfrequenz über die Zeit dar und bietet eine visuelle Übersicht über die Trends in der Regulation des vegetativen Nervensystems.


Optimaler Vergleich von HRV-Daten
Das HBA-System ermöglicht einen einfachen und präzisen Vergleich von HRV-Daten aus verschiedenen Messungen. Dabei werden die Ergebnisse in übersichtlichen Grafiken direkt übereinandergelegt oder gegenübergestellt. So lassen sich Veränderungen im Zusammenspiel von Sympathikus („Stressnerv“) und Parasympathikus („Ruhenerv“) optimal visualisieren.
Diese Funktion bietet die Grundlage, um gezielte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung einzuleiten und deren Wirkung effektiv zu verfolgen. Gleichzeitig unterstützt sie einen verständlichen und individuell angepassten Therapieprozess, der maximale Erfolge sicherstellt.

Kardiorespiratorisches Biofeedback
Kardio-respiratorisches Biofeedback
Wirkung der Atmung auf die autonome Regulation.
Die respiratorische Sinusarrhythmie (RSA) bezeichnet Schwankungen der Herzfrequenz, die mit dem Atemzyklus zusammenhängen – die Frequenz steigt während der Einatmung und sinkt während der Ausatmung. Wenn das Herz-Kreislauf-System durch eine bestimmte Atemfrequenz regelmäßig angeregt wird, führt dies zu einer deutlichen Zunahme der HRV und zu einer besseren autonomen Regulation. Diese gezielte Atemkontrolle wird als kardiorespiratorisches Biofeedback bezeichnet. Die Methode ermöglicht eine schnelle Einschätzung, ob die parasympathischen Reserven ausreichen, um die autonome Regulation zu verbessern, oder ob eine tiefergehende Störung vorliegt, die eine umfassendere Diagnostik und Behandlung erfordert.
Die Atemvorgabe der HBA-Software kann sowohl diagnostische als auch therapeutische Zwecke erfüllen. Zeigt die Erstuntersuchung eine Regulationsstörung (z. B. ein Überwiegen des Sympathikus oder eine Schwäche des Parasympathikus), sollte unmittelbar danach eine Messung mit getakteter Atmung durchgeführt werden, um die parasympathischen Reserven und das Ausmaß der Regulationsfähigkeit zu ermitteln. Dabei wird dem Patienten ein Atemtakt vorgegeben.
Diese Funktion bietet die Grundlage, um gezielte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung einzuleiten und deren Wirkung effektiv zu verfolgen. Gleichzeitig unterstützt sie einen verständlichen und individuell angepassten Therapieprozess, der maximale Erfolge sicherstellt.